Sechste Auflage des Kunsthandwerkermarkts in Hildrizhausen zieht viele Besucher an

Beim Handwerkermarkt gab es eindrückliche Feuerkunst zu sehen Fotos: Vanessa Frey

Einen Hauch von vorzeitiger Weihnachtsstimmung war am vergangenen Samstag auf dem Waldhaus-Gelände in Hildrizhausen geboten, denn bereits zum sechsten Mal veranstaltete das Café Fuchsbau rund um Chefin Karin Artschwager den Kunsthandwerkermarkt „Feuer und Kunst“.

Artikel vom 25. November 2019, Kreiszeitung Böblinger Bote

Von Vanessa Frey

HILDRIZHAUSEN. Einzigartige Kreationen aus Holz, Metall, Textilien oder Ölen wurden von mehreren hundert Besuchern bestaunt und probiert. Schon zur Mittagszeit herrschte ein reges Treiben, das zur Feuershow am Abend seinen krönenden Abschluss fand.

„Absolut überwältigend, wie viele Menschen sich die Zeit genommen haben, bei uns vorbeizuschauen“, meint eine gänzlich zufriedene Karin Artschwager, „mit so vielen Besucher haben wir wirklich nicht gerechnet“. Sie und ihr Team sorgten wie immer für die kulinarische Verpflegung bei Glühwein, Thüringer-Bratwurst oder Flammlachs. „Feuer und Kunst gehört mittlerweile einfach zu Tradition in unserem Veranstaltungskalender“, freut sich Karin Artschwager weiter über den tollen Zuspruch, „gerade, wenn man bedenkt, dass alles in diesem Jahr in einem etwas kleineren Rahmen umgesetzt werden musste.“

Grund dafür sind die derzeitigen Bauarbeiten auf dem Waldhaus-Stammsitz, die das Bild der Jugendhilfeeinrichtung aktuell bestimmen. Der Rohbau eines ganz neuen Gebäudes steht schon seit Sommer, im April des nächsten Jahres soll dann alles fertig sein. „Der Marktplatz in der Mitte des Geländes fehlt uns aufgrund der Baumaßnahmen natürlich, mehr Stände wären daher nicht möglich gewesen.“ Klein aber fein war also in diesem Jahr das Motto.

Waldhaus-Gruppe „Soziale Gruppenarbeit“ ist mit dabei

„Einfach eine klasse Veranstaltung, denn hier wird tatsächlich noch das wahre Kunsthandwerk ausgestellt“, ist auch Claudia Raible begeistert. Mit ihren selbstgestrickten Kreationen ist sie schon von Anfang an mit einem Stand bei „Feuer und Kunst“ vertreten. Zum ersten Mal mit dabei war die Waldhaus-Gruppe „Soziale Gruppenarbeit“ kurz „SGA“ aus Herrenberg mit selbstgebastelten Büchern, Kerzen oder Engeln. Gruppenleitern Andrea Fabisch-Wörner und ihr Team bieten Kindern in belasteten Lebenssituationen im Alter zwischen 6 und 14 Jahren einen zweiten Lebensort. „Unsere Kinder hatten eine große Wunschliste für die Gruppe geschrieben und was sie noch gerne einkaufen wollen“, schildert Fabisch-Wörner lachend, „dann haben wir ihnen erklärt, wer etwas kaufen möchte, muss vorher erstmal was verdienen.“

Die SGA war neben dem Projekt „ProWerk“ als zweiter Waldhaus-Stand vertreten. „Ein ganz tolles Zeichen“, findet auch Karin Artschwager. Es sind Bestätigungen wie diese, die die Fuchsbau-Chefin antreiben, dieses Event auch weiterhin auf der Schönbuchlichtung zu etablieren. Und wenn sich dann das Gelände mit zunehmender Dunkelheit in eine Landschaft aus Feuer und Licht verwandelt, sind alle Besucher bereits eine Woche vor dem ersten Advent vollends in der Vorweihnachtszeit angekommen.

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